bv-dokumentationen

Bericht Fachtag: 10 Jahre Bundesverband Tanz in Schulen e.V am Samstag, 28. Januar 2017 im tanzhaus nrw in Düsseldorf

Zum 10-jährigen Bestehen des Bundesverbands Tanz in Schulen e.V. sind Mitglieder und Tanzexperten zu einem Jubiläumsfachtag im tanzhaus nrw zusammengekommen, um gemeinsam auf die bisherige Arbeit des Bundesverbands zurückzuschauen, aktuelle Fragestellungen zu beleuchten und den Blick in die Zukunft zu richten. Alle Ergebnisse der Arbeitsgruppen sowie Diskussionsbeiträge und Impulsvorträge sind in einem Bericht über den Fachtag festgehalten worden. Thematische Schwerpunkte bildeten unter anderem: Community Dance, Tanz und Inklusion, Qualitätssicherung und Tanz in der frühkindlichen Bildung.

Hier können Sie die Dokumentation einsehen und herunterladen.

Hier können Sie den Beitrag von Michael Obermaier & Krystyna Obermaier zum Thema Tanz in der frühkindlichen Bildung herunterladen.

Bericht des Workshops „Unter KollegInnen – Kollegialer Austausch“ beim DYNAMO-Festival ‚Junge Tanzplattform‘ auf Pact Zollverein in Essen am 17.12.2014

Konzipiert und geleitet von Sonia Franken, Andreas Simon und Maren Zimmermann diente der Workshop v.a. dazu, das ‚Coaching in der Fachlichen Begleitung‘ als ein Unterstützungsformat vorzustellen. Bereits 2009 hat der Bundesverband Tanz in Schulen gemeinsam mit der Kommunikationswissenschaftlerin und Coacherin Petra Dietrich diese Methode für gelingendes Arbeiten in der Tanzvermittlung initiiert und die Fortbildungen zum ‚Coaching in der Fachlichen Begleitung‘ haben seitdem mehrere PraktikerInnen und AkteurInnen aus dem Tanzvermittlungsfeld durchlaufen.

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Die Tanzkünstler Andreas Simon und Sonia Franken erläuterten anhand von Beispielen aus ihrer Praxis ihre Nutzung der Coaching-Methode als eine pragmatische und situationsbezogene Unterstützung: Simon schilderte, wie er seinem Problem – im Schultrott der Frage zu begegnen „Wie kann ich meine Lust, meinen Spaß (be)halten?“ mithilfe des Coachings begegnet und seine ursprüngliche Motivation (wieder) realisieren kann. Franken erläuterte, wie ihr die Coaching-Methode dabei hilft, konkrete Momente ihres Unterrichts (pädagogische Interaktionen, Unterrichtsplanung usw.) besser reflektieren und strukturieren zu können. Betont wurde, dass ein Coaching nie zu Ratschlägen oder Tipps führt, sondern in der Überzeugung, dass die Potentiale für und das Wissen um Lösungen oder Veränderungen im zu coachenden Menschen selbst liegen, werden diese Potentiale durch gezielte Fragetechniken erfahr- und umsetzbar gemacht.

Die Philosophin und Tanzwissenschaftlerin Maren Zimmermann erläuterte kurz eine weitere Perspektive auf Coaching im Zusammenhang von Kunst – Arbeit/Ökonomie – Bildung, indem sie auf aktuelle kunst- und bildungswissenschaftliche Diskussionen verwies, die Individualität, Kreativität und Selbst-Motivation oder Selbst-Verantwortung in einem politischen Kontext kritisch in den Blick nehmen.

Mit der Frage „Welche Unterstützung wünscht du Dir für deine Arbeit als TanzvermittlerIn?“ wurde erörtert, welche Bedürfnisse von Unterstützung und Austausch ‚das Feld hat‘. Diskutiert und beklagt wurde das Fehlen von Systematiken und Methoden, die intensiven Austausch zu gewährleisten versprechen und verhindern, in allzu bekannte und meist negative Muster von Kritik zu verfallen. Ob zeitgenössischer, klassischer oder andere Tanz’stile‘ vermittelt werden – jedes tanzkünstlerische (Selbst-)Verständnis bringt seine eigenen Tanzästhetik- und auch Pädagogikkonzepte mit sich, die es eigens zu thematisieren gilt! U.a. als wünschenswert wurden formuliert: Ein Austausch über choreografische wie pädagogische Arbeitsweisen („Wie machst DU das?“) und die Möglichkeit einer Kinderjury, die in das Programm des Dynamo-Festivals integriert werden könnte, sowie sich gegenseitig Feed-Back zu Choreografien/Stücken zu geben.

Gegenstand jeden Austausches sind immer auch unsere jeweiligen Verständnisse von Kunst und Gesellschaft, von Tanz als Kunst, von Tanz als Bildung: Welches Verständnis habe ich als KünstlerIn von mir selbst, welches von meiner künstlerischen als pädagogischen Arbeit?

Die Diversität der TeilnehmerInnen des Workshops machte deutlich, dass AkteurInnen unterschiedliche Interessen an Austausch haben und ebenso unterschiedliche Wissensvoraussetzungen mitbringen. Dieser Mehrdimensionalität wird vom Bundesverband Tanz in Schulen mit seinem relationalen Qualitätsverständnis in interdisziplinären Formaten für Austausch und Reflexion Rechnung getragen, um ein produktives Zusammenkommen aller Perspektiven sowie ein Ineinandergreifen von Theorie, Praxis und Qualifizierung ermöglichen zu können.

Dokumentation zum Projekt „JETZT! In Bewegung – Netzwerkplattform Tanz in Schulen“

Exemplarisch für viele hunderte Tanzprojekte, die an Schulen in ganz Deutschland stattfinden, begegneten sich erstmals von 17. bis 20. Juni 2012 auf einer vom Bundesverband Tanz in Schulen initiierten Plattform in der Schwankhallte in Bremen, sechs Schulklassen aus drei Bundesländern und präsentierten unter anderem ihre choreographischen Arbeiten.

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In Kooperation mit drei Gründungseinrichtungen TANZstadt:Bremen, Tanz und Schule München und Perform[d]ance Stralsund führte der Verband erstmals dieses Pilotprojekt über ein gesamtes Schuljahr (2011-2012) hinweg durch. Das Besondere dieses Pilotprojektes waren die unterschiedlichen Formate des Austausches zwischen Schülern, Künstlern, Lehrern, Kollegen und Koordinatoren des Feldes „Tanz und kulturelle Bildung“.

Neben zwei Aufführungsabenden in der komplett ausverkauften Schwankhalle mit den choreographischen Arbeiten der Schulklassen gab es Reflexionsrunden mit den SchülerInnen aus verschiedenen Schulklassen wie auch Workshops mit weiteren Tanzkünstlern für gemischte Schülergruppen. Das Wichtigste war der Zugewinn durch „Austausch und Begegnung“ auf allen Ebenen. Die beteiligten Künstler tauschten sich über ihre Arbeit aus, die Koordinatoren erhielten Impulse „Advocating for the Arts“ von Mary Ann deVlieg vom IETM und bei einem Treffen aller im Vorfeld konnten Themen und z.B. Arbeitsmethoden im gemeinsamen Austausch besprochen werden.

Gefördert wurde „JETZT! In Bewegung Netwerzkplattform Tanz in Schulen“ von: Der Beauftragte für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, EWE Stiftung, Landeshauptstadt München Kulturreferat, Der Senator für Kultur Bremen

Bilder von der Netzwerkplattform 2012 können hier angesehen werden.
Hier finden Sie die Dokumentation und Reflexion dieses Projektes und der Netzwerkplattform.

Dokumentation zum Projekt „Tanzkunst in Förderschulen“

Zwischen Juni und Dezember 2010 führte der Bundesverband Tanz in Schulen e.V, Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Projekt „Tanzkunst in Förderschulen“ durch.

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In dem Projekt unter der Leitung von Vera Gehrs ging es um

  • den Versuch einer ersten quantitativen Bestandsaufnahme von Tanzprojekten in Förderschulen in den einzelnen Bundesländern
  • die Recherche bestehender Modelle für Tanzprojekte speziell in Förderschulen anhand von qualitativ ausgerichteten Interviews mit Experten aus diesem Bereich
  • die Auswahl und Dokumentation von modellhaften Projekten und die Einrichtung einer fachlichen Begleitung der durchführenden Tanzkünstler
  • die Vernetzung von Experten in diesem Bereich, unter anderem durch die
    Organisation regionaler Expertenrunden
  • die Durchführung eines Abschluss-Symposiums „Tanzkunst in Förderschulen“, in dessen Rahmen in einer Reihe von Arbeitsgruppen ausgewählte Themen aus den Bereichen Gelingensfaktoren und Qualitätskriterien intensiv diskutiert wurden.

Die vorliegende Dokumentation hält alle Ergebnisse des Projekts fest und macht die gesammelten, wertvollen Informationen zum Gelingen von Tanzprojekten in Förderschulen allen Interessierten zugänglich. So sollte bei tanzkünstlerischen Projekten an Förderschulen der Kooperation zwischen Tanzkünstler und Lehrer beispielsweise besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, ebenso wie z.B. der Frage nach der Projektdauer oder der Projektpräsentation. Die dargestellten Informationen können als Empfehlungen für das Praxissegment „Tanzkunst in Förderschulen“ und als Grundlage für weitere Untersuchungen und Projekte dienen.

Die Dokumentation steht hier zum Download zur Verfügung.

Dokumentation Tanzpädagogischer Forschungstag 2011

Am 25. Februar 2011 fand das gut besuchte Arbeitstreffen tanzpädagogische Forschung an der Deutschen Sporthochschule Köln statt. Der Bundesverband Tanz in Schulen e.V., der zu diesem Treffen in Kooperation mit der Gesellschaft für Tanzforschung einlud, freute sich über 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.Festgelegt wurde unter den Teilnehmerinnen verschiedener Universitäten Deutschlands, dass es zukünftig zu einem verstärkten Austausch über laufende Forschungsarbeiten (Promotionsvorhaben, Bachelor- und Masterarbeiten) kommen soll. Ein Netzwerk soll entstehen, welches sich über verschiedene Möglichkeiten gemeinsamer Publizierung verständigt, sich regelmässig trifft und gemeinsam verschiedene Zielsetzungen verfolgt.

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Die Dokumentation des  Treffens finden Sie hier.

Dokumentation Tanzpädagogischer Forschungstag 2012

Am 28. März 2012 fand zum zweiten Mal das auch diesmal wieder sehr gut besuchte Arbeitstreffen tanzpädagogische Forschung an der Deutschen Sporthochschule Köln statt. In Kooperation zwischen dem Bundesverband Tanz in Schulen e.V., der Gesellschaft für Tanzforschung und dem Institu für Bewegung und Tanz der Deutschen Sporthochschule Köln, freuten sich die Veranstalter über knapp 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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Die Teilnehmenden freuten sich auch diesmal über die Anregungen und Diskussionen über Forschungsfragen und wissenschaftliches Arbeiten. Besonders wichtig erscheint bei diesen Treffen das Aufzeigen der Komplexität des Forschungsfelds und Vielschichtigkeit der „Level“,Examensarbeiten, Promotionen, Evaluationen. Von allen Teilnehmenden wird die Fortführung der Forschungstage und dieser Veranstaltung begrüßt und gemeinsamer Konsens ist ein großes Interesse an Zusammenarbeit in Bezug auf internationale oder interdisziplinäre Forschungsfragen.Für zukünftige Treffen gibt es Vorschläge Formate mit der Möglichkeit des künstlerischen Forschens zu entwickeln.

Die Dokumentation des Treffens finden Sie hier.

Symposium „Tanz in Schulen geht raus“

Im Rahmen und als Abschluss des NRW-Projekts „Tanz in Schulen geht raus – wie kann außerschulisch kooperiert werden“, fand am 15. und 16. Februar 2013 an und in Kooperation mit der Ruhr-Uni Bochum ein Symposium statt. Gefördert wurde das Projekt des Bundesverband Tanz in Schulen e.V. vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Eingeladen waren Fachleute und Interessierte zum Thema Entwicklung und Gelingensbedingungen von Kooperationsprojekten, die außerhalb von Schule in verschiedenen Räumen und mit verschiedenen Partnern stattfinden. Präsentiert wurden sechs ausgewählte und untersuchte Kooperationsprojekte aus NRW. Im Rahmen von Arbeitsgruppen wurden verschiedene fachspezifische Themen und Kriterien sowie Bedingungen diskutiert. Hier finden Sie das Programm der Tagung.

Im Anschluss an das Projekt und das Symposium wird eine Dokumentation bzw. eine Broschüre zur aktuellen Arbeit des Verbandes entstehen. Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Sommer/Herbst 2013

Dokumentation zur Fachtagung Tanz vermitteln (statt) und produzieren?

Von 14. – 16. Oktober 2011 veranstaltete der Bundesverband Tanz in Schulen e.V. in Stralsund seine jährliche Fachtagung zu der Fragestellung »Wie und warum bereichert die künstlerische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen den eigenen künstlerischen Prozess von Choreographen und Tanzkünstlern?« Die Tagung fand in Kooperation mit perform[d]ance statt und wurde von Tanzplan Deutschland, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

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Dabei ging es um Fragen, wie wichtig die Entwicklung von Tanz in Schulen für die Tanzkunst ist, welchen Stellenwert die Tanzvermittlung für die Stärkung des zeitgenössischen Tanzes und seine gesellschaftliche Bedeutung und Präsenz hat oder wie sehr Tanzkunst und Tanzvermittlung voneinander abhängig sind und sich gegenseitig bereichern.

Impulsgebendes Herzstück der Tagung war ein Worldcafé zum den verschiedensten Themenbereichen von „Tanzkunst in Schulen“. Der zweite Tag stand im Zeichen von „best-practice“ Beispielen und der Frage, welche Bedeutung Tanzkunst in Schulen heute hat. Experten aus verschiedenen Kontexten standen auf dem Podium Rede und Antwort und beschrieben ihr persönliches Selbstverständnis von Tanzkunst und Tanzvermittlung. Auf dem Programm standen u. a. auch ein Workshop „Choreographischer Baukasten“ und eine Präsentation eines Tanz-in-Schulen-Projekts mit Tänzern der Jasmin Vardimon Company aus Großbritannien.

Die Dokumentation zur Fachtagung können Sie hier downloaden.

Dokumentation zur Fachtagung „TANZ IN SCHULEN – VISION 2020“

Am 30. April und 1. Mai 2010 befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung mit den Fragen, welchen Formate Tanz in der Schule haben kann, welche Merkmale und Gelingensbedingungen in der Schule zu entwickeln und politisch durchzusetzen sind. Ziel war es, eine Vision zu entwickeln, die einen orientierenden Rahmen für die Vermittlung und Verankerung von künstlerischem Tanz in allgemeinbildenden Schulen darstellt.

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Das Ergebnis der Konferenz zeigt, dass Tanz in Schulen auf einem guten Weg in die Zukunft ist. Viele Ideen und Formate, viele notwendigen Rahmenbedingungen und mögliche Vernetzungsstrukturen sind bekannt und werden angewendet. Die Heterogenität und Vielfalt der Projekte sollte bewahrt bleiben und Raum gegeben werden.

Die nun vorliegenden Ergebnisse gehen in einen Qualitätsrahmen für den Bereich Schulen ein, der bis Ende 2010 vorgestellt werden soll.

Die Dokumentation zur Fachtagung können Sie hier downloaden.

Dokumentation zur Fachtagung „Tanz-in-Schulen-Projekte und ihre Kooperationspartner“

Die vorliegende Dokumentation zeigt den Diskussionsstand der Fachtagung vom 6. und 7. März 2009 in München auf und gibt einen Überblick über das Geschehen und die Inhalte der Tagung.

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Thematisiert wurde die Kooperation zwischen den verschiedenen Tanzvermittlern, die Zusammenarbeit der Schulen und Theatern sowie die Schnittstelle zwischen Schule und Tanzkünstler. Diskutiert wurden Problemfelder und Gelingensbedingungen von Tanz-Schule-Kooperationen.

Die Dokumentation zur Fachtagung können Sie hier downloaden.

Dokumentation zur Expertentagung „Vernetzung, Qualitätssicherung, Evaluation und Forschung“

Fachleute aus Tanzwissenschaft, Tanzforschung, Bildung, Kulturwissenschaft sowie Praktikern aus Tanz in Schulen Projekten hielten zwischen dem 15. und 17. Februar 2008 im tanzhaus nrw Düsseldorf eine Fachtagung zum Thema Vernetzung, Qualitätssicherung, Evaluation und Forschung ab.

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Entwickelt und diskutiert wurde ein Fragebogen zur Projektdokumentation und –evaluation zu sehen. Der Fragebogen wurde die Basis der 2008 in NRW durchgeführte Pilotstudie „Tanz in Schulen“.

Die Dokumentation zur Fachtagung können Sie hier downloaden.