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Tanzkunst mit geflüchteten Menschen

Theorie und Praxis

Bundesverband Tanz in Schulen e.V. (Hg.)

Suna Göncü, Martina Kessel, Andrea Marton, Jo Parkes, Barbara Weidner, Catalina Rojas Hauser (Konzeption und Redaktion)

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Im Jahr 2015 ist die Zahl der in Europa ankommenden geflüchteten Menschen aufgrund weltweit anhaltender Kriege und Krisen rasant gestiegen. Allein in Deutschland suchten in 2015 mehr als eine Million Menschen Schutz. Bis heute engagieren sich viele Bürgerinnen und Bürger für die Belange geflüchteter Menschen.
Auch die Tanzwelt hat sehr unmittelbar auf diese Entwicklungen reagiert und bundesweit nahm die Zahl der Tanzangebote für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung in den letzten Jahren rasant zu. Gleichzeitig wurden Fragen nach Sinn und Zweck, nach Motivation und Bedingungen für ein gutes Gelingen solcher Projekte offensichtlich. Vor diesem Hintergrund gründete der Bundesverband Tanz in Schulen e.V. in 2016 eine Arbeitsgruppe, um mit gesammelter Expertise die unterschiedlichen Aspekte dieses Feldes zu beleuchten. Mit Hilfe einer Förderung durch das Land NRW konnten wir die Diskussion vertiefen und veranstalteten im Februar 2017 ein Symposium zu „Tanzkunst mit geflüchteten Menschen“ und veröffentlichten eine gleichnamige Publikation. Neben den Beiträgen des Symposiums finden sich hier auch die Ergebnisse einer NRW-Recherche zu exemplarisch ausgesuchten Projekten mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen als auch Beispiele von Projekten und ihren Strukturen aus anderen Bundesländern. Darüber hinaus hat der Verband eine Empfehlungsliste für die tanzkünstlerische Arbeit mit Geflüchteten in Unterkünften als auch in anderen Settings entwickelt und in der Publikation veröffentlicht.

Die Publikation steht hier als Download zur Verfügung:
Tanzkunst mit geflüchteten Menschen

 

Tanz in Schulen – Theorie und Praxis

Leitfaden zur Initiierung, Gestaltung und Optimierung tanzkünstlerischer Projekte an Schulen

Bundesverband Tanz in Schulen (Hg.), K. Schneeweis (Red.)

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Der vom Bundesverband Tanz in Schulen e.V. entwickelte Qualitätsrahmen, in dem die Grundlagen für das Gelingen von Tanz-in-Schulen-Projekten aus Sicht der am Prozessgeschehen beteiligten vier Hauptakteure (Tanzkünstler, Schüler, Schule, Koordinierung) dargestellt sind, bietet eine gelungene Basis, um bestehende Angebote weiter zu entwickeln und neue Projekte zu initiieren. Nun ist auf Basis dieses Qualitätsrahmen ein 80 Seiten starker Leitfaden erschienen, der die bestehende Theorie mit konkreten Beispielen unterlegt und somit theoretische Grundlagen mit praktischen Erfahrungen verknüpft.
Beteiligten und interessierten Schulen, Lehrern, Künstlern, Schülern und anderen Kooperationspartnern soll dieser Leitfaden zur Inspiration und Weiterentwicklung der eigenen künstlerischen Tanzvermittlungsarbeit an Schulen dienen.
Was muss ein in Schulen vermittelnder Tanzkünstler mitbringen und worum geht es den unterrichtenden Künstlern? Welche Gelingensfaktoren am Standort Schule müssen in der Praxis beachtet werden? Wie schätzen Künstler und Lehrer die Entwicklung der Schüler im Kontext der Tanzvermittlung ein? Was ist fachliche Begleitung und wie wird diese eingesetzt? Wie können Projekte öffentlich besser sichtbar gemacht werden und warum und wie kann eine Selbstevaluierung erfolgen? Diese und mehr Fragen wird dieser Leitfaden dem Interessierten beantworten.
Der Bundesverband Tanz in Schulen e.V. hofft auf diesem Wege viele neue Tanzangebote in Schulen initiieren und bereits laufende Projekte sowie deren Qualitätsentwicklung und –sicherung stärken zu können.

Die Druckversion des Leitfadens ist leider vergriffen. Den Leitfaden als pdf Datei gibt es hier.

Die Literaturliste zum Beitrag `Blick in die Forschung` von Dr. Claudia Behrens steht als pdf Datei hier zur Verfüfung.

Empirische Annäherungen an Tanz in Schulen. Befunde aus Evaluation und Forschung.

Athena Verlag Oberhausen, August 2009, herausgegeben von der AG Evaluation und Forschung des Bundesverbandes Tanz in Schulen e.V.

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Tanz an Schulen boomt – so zumindest kann das sich ausbreitende Interesse an Tanz-Projekten gedeutet werden, die von Tanzkünstlern, Tanzpädagogen oder Choreografen mit hohem Engagement an Schulen durchgeführt werden. Um die zahlreichen Praxis-Initiativen sowohl bildungstheoretisch zu fundieren als auch kulturpolitisch zu verankern, sind differenzierte empirische Forschungen notwendig. Sie bilden die Basis für die Qualitätsentwicklung und -sicherung von Tanz in Schulen als Beitrag zur ästhetischen und kulturellen Bildung.

Die tanzpädagogische Forschung steht damit vor einer großen Herausforderung, da sie kaum auf vorhandene empirische Befunde und methodische Zugänge zur Erfassung tanzpädagogischer Praxis zurückgreifen kann.
Mit der zweiten Publikation des Bundesverband Tanz in Schulen e.V. liefert die Arbeitsgruppe Evaluation und Forschung eine Sammlung von Beiträgen, die Einblicke in spezielle Aspekte laufender und abgeschlossener Evaluierungsstudien sowie in methodische Ansätze und Untersuchungsverfahren im Bereich Tanz und Schule gibt.
Neben einer ersten landesweiten Bestandsaufnahme zur Situation von Tanz in Schulen enthält das Buch Beiträge mit einem methodologischen Schwerpunkt auf der Beobachtung und Analyse von Tanz sowie Beiträge, die verschiedene Ansätze zur Evaluation und Wirkungsforschung im Tanz vorstellen.
Damit richtet es sich an Tanzwissenschaftler, Lehrer an Schulen, Tanzpädagogen, Choreografen und Vermittelnde, wissenschaftlich Arbeitende, Lehrende und Studierende sowie Interessierte aus dem sozialwissenschaftlichen und kulturpolitischen Umfeld.

1. Auflage 2009, 200 Seiten mit Abbildungen, Format 15,8 x 23,5 cm, Broschur, 14,50 Euro, 26,00 sFr
ISBN 978-3-89896-359-6
Betellung im Buchhandel oder unter www.athena-verlag.de

Die Publikation ist gefördert von Tanzplan Deutschland, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

Tanz in Schulen in NRW – ein empirischer Blick in die Praxis

Endbericht der NRW-Pilotstudie

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Vorgelegt vom Zentrum für Kulturforschung Bonn (Dr. Susanne Keuchel), in Auftrag gegeben vom Bundesverband Tanz in Schulen e.V. und in enger Zusammenarbeit mit dem nrw landesbuero tanz, gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Zielsetzung der Studie war eine Dokumentation und Bestandsaufnahme im Land Nordrhein-Westfalen zur Entwicklung von Tanzprojekten in Schulen mit der Perspektive, gewonnene Untersuchungsergebnisse als Grundlage für die Entwicklung weiterer Fragestellungen zu generieren und weitere Forschungsprojekte anzustoßen. Ebenso galt es ein Instrumentarium zu entwickeln, welches zukünftig in Tanz-in-Schulen-Projekten zur Qualitätssicherung durch Selbstevaluation eingesetzt werden kann. Neben der Erhebung struktureller und organisatorischer Rahmenbedingungen der Tanz-in-Schulen-Projekte in NRW, waren u. a. eine Bewertung und Einschätzung der Projekt-Verantwortlichen sowie eine Einschätzung der Effekte bzw. Wirkungen und die Umsetzung bzw. Realisierung der Projekte festgelegte Untersuchungsziele.

Insgesamt wurden 367 Projekte in NRW im vorgegebenen Schuljahr durch das nrw landesbüro tanz lokalisiert bzw. über Nachfragen bei Künstlern registriert. Bezogen auf die 367 registrierten Projekte lag die Rücklaufquote bei 63%; bezogen auf die Rückmeldungen der 260 angeschriebenen Künstler mit einem oder mehreren Projekten bei 51%. Die Untersuchung beruht auf 230 Tanzprojekten an Schulen.

Neben den verschiedensten Ergebnissen enthält der Endbericht interessante Empfehlungen für die weitere Entwicklung von Tanz-in-Schulen-Projekten, die es nun für alle Beteiligten gilt umzusetzen bzw. für die weitere Implementierungsarbeit zu nutzen.

Diese Publikation ist vergriffen.

Sie können den kompletten Endbericht hier als download einsehen.

Stand und Perspektiven, Dokumentation der Bundesinitiative Tanz in Schulen

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Diese Dokumentation der Bundesinitiative Tanz in Schulen, aus der in Folge der Bundesverband Tanz in Schulen e.V. entstand, wurde im Sommer 2006 im K. Kieser Verlag München veröffentlicht. Das Buch präsentiert die Diskussions- und Arbeitsergebnisse der beiden ersten Fachtagungen „Tanz in Schulen“ (November 2005 Gütersloh und April 2006 Berlin). Beginnend mit Bildungspolitischen Rahmenbedingungen, Gesellschaftlichen Aspekten und Evaluation, hin zur Bedeutung von Tanzkunst im schulischen Kontext und Organisationsstrukturen, gibt diese Publikation umfassende Informationen rund um Tanz in Schulen. Die Gründungsmitglieder der Bundesinitiative Tanz in Schulen und deren Projekte werden umfassend und strukturell vorgestellt. Die Projektbeschreibungen zeigen die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der bereits vorhandenen Tanz-in-Schulen-Arbeit auf.

Titel: Tanz in Schulen – Stand und Perspektiven, Dokumentation der Bundesinitiative Tanz in Schulen
Herausgeber: Linda Müller und Katharina Schneeweis
Verlag: K. Kieser Verlag

Diese Publikation ist vergriffen.

Das Buch können Sie hier als pdf ansehen.

Zur Rezension des Buches bei tanznetz.de