HipHop alive

Zweimal die Woche pilgern die 13 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren ins Bürgerhaus Reisholz, um dort zu trainieren und sich in neuen Bewegungen auszuprobieren. Dort warten bereits die beiden Tanz- und Videokünstler Takao Baba und Stefanie Soho auf sie. Neben dem Kennenlernen verschiedener Tanztechniken aus dem Bereich HipHop liegt der Schwerpunkt von „HipHop alive“ auf der Improvisation und dem sogenannten „freestylen“. Das Erlernen fester Schrittabfolgen und Choreografien ist nur zweitrangig. Es wird viel ausprobiert, nachgemacht, herausgefunden und präsentiert. Wie fühlt sich Tanz an? Wie fühle ich mich selbst, wenn ich tanze? Auf diese und mehr Fragen versuchten die jungen Tänzer gemeinsam mit der Videokünstlerin Antworten zu finden. Selbstbewusst sucht man nach eigenen Bewegungen und hat Spaß an sich selbst und dem Miteinander. Für die meisten der jungen Teilnehmer ist es die erste Begegnung mit professionellen Tänzern und einem Theater. Einschüchternd wirkt dies (zum Glück) nicht. Man genießt den Auftritt beim internationalen Battle funkin stylez, deren Eröffnungsact sie waren und ist sich sicher, dass man nicht zum letzten Mal auf der Bühne gestanden hat. Das aus tanzhaus nrw, dem Bürgerhaus Reisholz und der St. Elisabeth Schule in Düsseldorf bestehende Bündnis plant bereits weitere Projekte.

Foto: Andreas Endermann