tanzkunst mit geflüchteten

Im Jahr 2015 ist die Zahl der in Europa ankommenden geflüchteten Menschen aufgrund weltweit anhaltender Kriege und Krisen rasant gestiegen. Allein in Deutschland suchten in 2015 mehr als eine Million Menschen Schutz. Bis heute engagieren sich viele Bürgerinnen und Bürger für die Belange geflüchteter Menschen.
Auch die Tanzwelt hat sehr unmittelbar auf diese Entwicklungen reagiert und bundesweit nahm die Zahl der Tanzangebote für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung in den letzten Jahren rasant zu. Gleichzeitig wurden Fragen nach Sinn und Zweck, nach Motivation und Bedingungen für ein gutes Gelingen solcher Projekte offensichtlich. Vor diesem Hintergrund gründete der Bundesverband Tanz in Schulen e.V. in 2016 eine Arbeitsgruppe, um mit gesammelter Expertise die unterschiedlichen Aspekte dieses Feldes zu beleuchten. Mit Hilfe einer Förderung durch das Land NRW konnten wir die Diskussion vertiefen und veranstalteten im Februar 2017 ein Symposium zu „Tanzkunst mit geflüchteten Menschen“ und veröffentlichten eine gleichnamige Publikation. Neben den Beiträgen des Symposiums finden sich hier auch die Ergebnisse einer NRW-Recherche zu exemplarisch ausgesuchten Projekten mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen als auch Beispiele von Projekten und ihren Strukturen aus anderen Bundesländern. Darüber hinaus hat der Verband eine Empfehlungsliste für die tanzkünstlerische Arbeit mit Geflüchteten in Unterkünften als auch in anderen Settings entwickelt und in der Publikation veröffentlicht.

Die Publikation steht hier als Download zur Verfügung:
Tanzkunst mit geflüchteten Menschen

Die Empfehlungsliste gibt es als separates Dokument auf Deutsch, Englisch und Arabisch:
EmpfehlungslisteDeutsch
RecommendationsEnglish
RecommendationsArabic

Besonderer Dank geht an die Steuerungsgruppe des Projektes „Tanzkunst mit geflüchteten Menschen“, der u.a. Jo Parkes, Andrea Marton und Barbara Weidner angehörten.