SHAKE IT! Tanz / Körperpolitik / Empowerment (Köln)

Fach- und Aktionstag am Freitag, 23.11.2018 – Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln.
Wie können Tanz und Körperpraktiken ein positives Körpergefühl stärken? Welche Normierungen und Disziplinierungen können tanzend unterlaufen werden und welche geschützten Räume braucht es dafür? Der Fach- und Aktionstag lädt Tanzschaffende, Pädagog*innen, Studierende verschiedener Fachrichtungen, Mädchen* und Frauen* zum Erfahrungsaustausch ein. In Impulsvorträgen, Lectures, Workshops, Gesprächsrunden und einer Performance der österreichischen Tänzerin und Choreografin Doris Uhlich werden unterschiedliche Perspektiven auf das Empowerment-Potential von Tanz sichtbar. U.a. mit:

Susan Bagdach (Tanzpädagogin und Geschäftsführerin des interkulturellen Frauen- und Mädchen- Gesundheitszentrums Holla),
Madeline Doneit (Body Acceptance-Aktivistin und  Mitherausgeberin des Sammelbandes „Geschlecht ist politisch“),
Sonja Eismann (Kulturwissenschaftlerin und Mitherausgeberin des Missy Magazine),
Frieda Frost (Tanzvermittlerin und Tänzerin im urbanen Frauenkollektiv nutrospektif),
Prof. Dr. Yvonne Hardt (Tanzwissenschaftlerin, Hochschule für Musik und Tanz Köln),
Dr. Mithu Sanyal (Kulturwissenschaftlerin und  Autorin u.a. zu feministischen und postkolonialen Themen) und
Diana Thielen (Tanzvermittlerin und feministische Aktivistin).

In der Performance Seismic Dancer von Doris Uhlich fungiert der Körper als Epizentrum von Aktion und Veränderung. Körper und Raum werden aufgerüttelt.

Weitere Informationen und Anmeldung bis 12.11.2018: henrike.kollmar@landesbuerotanz.de / www.landesbuerotanz.de
Unkostenbeitrag: € 30,- / 20,- erm. (Teilnahme an Vorträgen und Workshops, Verpflegung, Theaterticket inkl.)

SHAKE IT! Tanz / Körperpolitik / Empowerment ist ein Kooperationsprojekt von Mädchen*treff/Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln, Lehrstuhl für Ästhetische Bildung der Universität zu Köln und nrw landesbuero tanz im Rahmen des Formats „tanz.transfer“. Gefördert durch die LAG Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.